{"id":350,"date":"2026-06-25T09:19:32","date_gmt":"2026-06-25T09:19:32","guid":{"rendered":"https:\/\/infoiconstaging.com\/antikhandel-leipzig\/?post_type=furniture_style&#038;p=350"},"modified":"2026-07-13T06:15:49","modified_gmt":"2026-07-13T06:15:49","slug":"biedermeier","status":"publish","type":"furniture_style","link":"https:\/\/infoiconstaging.com\/antikhandel-leipzig\/furniture-style\/biedermeier\/","title":{"rendered":"Biedermeier"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6bel im Biedermeier-Stil zeichnen sich durch ihre besondere Schlichtheit aus, die nichtsdestoweniger von gro\u00dfer Eleganz sein kann. Zwar gibt es Verzierungen, wenn \u00fcberhaupt, nur in sehr dezenter Form, wohingegen zentral angebrachte Ornamente meist g\u00e4nzlich entfielen. Daf\u00fcr jedoch r\u00e4umen die sich so ergebenden gro\u00dfen Fl\u00e4chen der Holzmaserung viel Raum ein. Kenner wissen hier die oft raffiniert gespiegelten Furnierbilder zu sch\u00e4tzen. Zudem brachte meist auch eine aufwendige (Schellack-)Politur das Muster besonders zur Geltung.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entstanden ist das Biedermeier, welches bei M\u00f6beln bis in die fr\u00fche Mitte es 19. Jahrhunderts bestand hatte, etwa um das Jahr 1815. Verbreitet war der Stil, neben dem deutschsprachigen Raum, auch in angrenzenden n\u00f6rdlichen L\u00e4ndern, wie Niederlande, D\u00e4nemark und Schweden, w\u00e4hrend in Frankreich und England zu dieser Zeit etwas aufwendigere Gestaltungen bevorzugt wurden. Im gewissen Sinne war es bereits Vorbote eines bis heute g\u00fcltigen M\u00f6belgeschmacks, der jedoch meistens auf das Bauhaus zur\u00fcckgef\u00fchrt wird, welches allerdings erst einhundert Jahre sp\u00e4ter in Mode kam.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zu vielen anderen Stilen ging es beim Biedermeier nicht um eine repr\u00e4sentative Wirkung der Einrichtung. Hier lag das Augenmerk eher auf der Behaglichkeit. Und der wurden die St\u00fccke &#8211; ungeachtet ihrer einfachen Architektur &#8211; oftmals in geradezu verbl\u00fcffender Weise gerecht. Schon ihre Gestaltung vermittelt beruhigende Solidit\u00e4t. Und tats\u00e4chlich tr\u00fcgt der Schein nur selten. Ob der Robustheit verzichtete man aber so weit wie m\u00f6glich auf kaltes Metall an den Au\u00dfenseiten. Entweder kamen andere Materialien zum Einsatz, oder es wurden, statt Schl\u00fcsselschilder, dezentere Buchsen verwendet. Genauso brachte man Scharniere nur noch so an, dass sie von au\u00dfen unsichtbar blieben.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-350","furniture_style","type-furniture_style","status-publish","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/infoiconstaging.com\/antikhandel-leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/furniture_style\/350","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/infoiconstaging.com\/antikhandel-leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/furniture_style"}],"about":[{"href":"https:\/\/infoiconstaging.com\/antikhandel-leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/types\/furniture_style"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/infoiconstaging.com\/antikhandel-leipzig\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=350"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}